Curriculum Allgemeine Zahn-, Mund und Kieferheilkunde

 

Ideal zur Berufsvorbereitung  nach dem Examen, zum Wiedereinstieg nach  Berufspause und als Update der beruflichen Kompetenz in allen Fachbereichen

Vermittlung aktueller Fachkompetenz in allen zahnmedizinischen Bereichen  in max. 13 Wochenendkursen

Zertifizierung bereits nach der Teilnahme an 8 Wochenendkursen   möglich

Alle Module auch einzeln buchbar – je nach Wunsch und Interessenlage

Mit dem neuen Curriculum Allgemeine Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde kommt die APW dem Wunsch vieler Zahnärztinnen und Zahnärzte nach, eine Grundserie über die gesamte, aktuelle Zahnmedizin anzubieten, um zahnmedizinisches Wissen in allen Fachbereichen auf den aktuellen wissenschaftlichen Stand zu bringen. Damit nehmen wir das Konzept des von 1974 bis 1998 angebotenen Grundkurses Allgemeine Zahnheilkunde wieder auf. Damals war das APW Curriculum das einzige strukturierte zahnmedizinische Fortbildungsangebot in Deutschland. Während dieser Zeit durchliefen mehr als 2.000 Zahnärztinnen und Zahnärzte diesen Vorläufer der heute etablierten Curricula. Der Grundkurs Allgemeine Zahnheilkunde bot damals in zwölf Wochenendkursen ein Update aus allen zahnmedizinischen Bereichen.

Heute, 40 Jahre nach der Gründung der APW, wird der Ruf nach einem umfassenden Update aus allen zahnmedizinischen Bereichen im Rahmen einer Kursserie unter den Kolleginnen und Kollegen wieder lauter. Viele Zahnmedizin Studierende zieht es nach dem Examen für eine gewisse Zeit in das Ausland, Andere widmen sich neuen beruflichen Herausforderungen, und viele Frauen nutzen die Babypause, um sich voll auf den Nachwuchs zu konzentrieren. Für sie alle gilt, dass sie sich für eine gewisse Zeit aus dem zahnmedizinischen Berufsleben zurückziehen. Rückt der Zeitpunkt des Berufseinstiegs/Wiedereinstiegs näher, bestehen oftmals große Unsicherheiten bezüglich der Aktualität des eigenen Wissens und Könnens. Dies nicht zuletzt weil der wissenschaftliche und technologische Fortschritt in der heutigen Zeit rasant voranschreiten.

Hier knüpft die APW mit Ihrem neuen Curriculum Allgemeine Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde an. Dieses vermittelt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern in maximal 13 Wochenendkursen die wichtigsten Updates aus allen zentralen Fächern der Zahnheilkunde. Seine modulare Form erlaubt eine individuelle Zusammenstellung der persönlichen Kursserie – je nach Vorkenntnissen und Interessengebieten. Neben rein wissenschaftlichen Inhalten beinhaltet dieses Curriculum außerdem Module zum Thema Praxismanagement.

Bereits nach 8 Wochenendkursen wird das „Zertifikat Allgemeine Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde“ verliehen.

Ergänzend zu den Präsenzveranstaltungen können in den neuen digitalen APW-Kursräumen passende Medien wie Videos, Fortbildungsartikel und wissenschaftliche Literatur eingesehen werden bzw. über die Seite www.owidi.de gesucht und gefunden werden. Darüber hinaus bietet owidi den Teilnehmerinnen und Teilnehmern in geschlossenen Kursräumen die Möglichkeit, sich untereinander oder mit der APW und ihren Referenten auszutauschen.

 

WK01 Moderne Endodontie 10 Schritte zur Verbesserung der Wurzelkanalbehandlung

Curriculum Allgemeine Zahn-, Mund und Kieferheilkunde

Modul 1

Moderne Endodontie – 10 Schritte zur Verbesserung der Wurzelkanalbehandlung                         
       

Eine wissenschaftlich begründete endodontische Therapie mit guter Erfolgsprognose ist heute ohne fundiertes Grundlagenwissen und spezielles Instrumentarium nicht mehr denkbar. Optimierte mikrobiologische Nachweistechniken haben unsere Kenntnisse über die Mikrobiologie des infizierten endodontischen Systems deutlich verbessert (Biofilm, E. faecalis), so dass wir auf dieses Problem adäquater und differenzierter als zuvor reagieren können. Zusätzlich wurden in den letzten Jahren eine Reihe neuer Geräte und Materialien für die orthograde Endodontie entwickelt, ohne die eine Erfolg versprechende Wurzelkanalbehandlung angeblich nicht möglich

ist. Dies reicht vom OP-Mikroskop über verbesserte Geräte zur elektrischen Längenbestimmung, Nickel-Titan-Instrumente mit Spezialmotoren, Single-File-Systeme, modifizierte Ultraschallgeräte und -ansätze, neuartige Spülsysteme (RinsEndo, Ozon) bis zu neuen Fülltechniken und Füllmaterialien (Resilon). Ob und wie diese Hilfsmittel tatsächlich die Qualität der Wurzelkanalbehandlung verbessern (können) und welchen Platz sie in modernen Behandlungskonzepten haben, muss aber sorgfältig und kritisch beleuchtet werden.

Der Vortrag soll einen Überblick über aktuelle Entwicklungen und bewährte Techniken eines zeitgemäßen und praxistauglichen Endodontie-Konzeptes präsentieren. In 10 Schritten, von der Diagnostik bis zur postendodontischen Restauration, werden dabei auch Möglichkeiten der Verbesserung des eigenen Behandlungskonzeptes vorgestellt.

WK02 (Neue) Bildgebende Verfahren in der zahnärztlichen Praxis

Curriculum Allgemeine Zahn-, Mund und Kieferheilkunde

Modul 2

(Neue) Bildgebende Verfahren in der zahnärztlichen Praxis

Termin: 17./18.02.2017 in Mainz

 

Kursziel: Drei Ziele will dieser Kurs verfolgen. Erstens soll jeder Kursteilnehmer Indikationen sicherstellen können, es sollen Pathologika sicher eingeordnet werden können, um auf Basis dessen Therapieentscheidungen zu fällen.

 

In der zahnärztlichen Diagnostik und Therapieplanung ist die Radiologie nicht mehr wegzudenken, so dass auch der Bedarf an stetiger Neuerung und Verbesserung dieser Techniken besteht.

Der Kurs ist zweigeteilt. In der ersten Hälfte sollen alle gängigen radiologischen Verfahren aufgezeigt werden, die in der zahnärztlichen Praxis von Relevanz sind und sein können. Dies beinhaltet den Zahnfilm und die Panoramaschichtaufnahme, geht über Spezialaufnahmen und die digitale Volumentomographie bis zur Computertomographie, der Magnetresonanztomographie oder auch Szintigraphie. Im Rahmen dessen werden Möglichkeiten und Grenzen aufgezeigt, so dass die adäquaten Indikationen gestellt werden können. Ein wichtiger Teilbereich hierbei ist die Röntgenanatomie.

Der zweite Teil ist sehr stark klinisch orientiert. Aus der klinischen Praxis werden Fälle diskutiert und erörtert. Jede einzelne zahnmedizinische Fachdisziplin stellt anhand von Fällen das gesamte Spektrum der einsetzbaren radiologischen Methodiken dar. Beteiligt sind die konservierende Zahnheilkunde mit Kariologie, Endodontie, Parodontologie und Kinderzahnheilkunde, die Prothetik und Kieferorthopädie und schließlich die Oral- und die Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie. Ein besonderer Fokus wird aber auch auf Überschneidungen der einzelnen Fachdisziplinen gelegt.

WK03 Kieferorthopädie aktuell

Curriculum Allgemeine Zahn-, Mund und Kieferheilkunde

Modul 3

Kieferorthopädie aktuell

Was Sie über die Kieferorthopädie im Zeitalter der präventionsorientierten, interdisziplinären Zahnmedizin wissen sollten

Termin: 17./18.03.2017 in Hamburg

  • Seit vielen Jahren sprechen wir in der Kieferorthopädie von der KFO ohne Altersgrenzen. Diese beinhaltet die Frühbehandlung als Prävention, die „normale“ Behandlung im späten Wechselgebiss, die Spätbehandlung am Ende des Wachstums im frühen bleibenden Gebiss sowie die vielfältigen Therapieoptionen bei Erwachsenen, bis hin zur Behandlung von Senioren zur Wiederherstellung der Hygienefähigkeit und Vermeidung parodontaler Desaster.
  • Im Kurs präsentieren Ihnen Experten des jeweiligen Themengebietes den State of the Art 2017.
WK04 Funktionsdiagnostik und-therapie: Kopf- und Gesichtsschmerz

Curriculum Allgemeine Zahn-, Mund und Kieferheilkunde

Modul 4

Funktionsdiagnostik und -therapie: Kopf- und Gesichtsschmerz

Termin: 12./13.05.2017 in Berlin

 

Nach Rückenschmerzen stellen Kopfschmerzen die häufigste Schmerzlokalisation dar. Der Gesichtsschmerz steht an 12. Stelle. Frauen sind deutlich häufiger betroffen als Männer.

Nach der Klassifikation der International Headache Society ist insbesondere beim sekundären Kopf- oder Gesichtsschmerz die Zahnmedizin berücksichtigt, wenn es also um Schmerzen geht, die auf Erkrankungen des Schädels sowie von Hals, Augen, Ohren, Nase, Nebenhöhlen, Zähnen, Mund oder anderen Gesichts- oder Schädelstrukturen geht.

Um zu erkennen, welche Beschwerden durch funktionelle Störungen bedingt sind, ist es unerlässlich, sich mit der klinischen Funktionsanalyse auseinanderzusetzen, die in Abhängigkeit von den Resultaten in weitere diagnostische Schritte übergehen kann. Daraus lässt sich eine Verdachtsdiagnose ableiten, die in eine spezifische funktionelle Therapie münden muss.

Auch die Therapie folgt einer klaren Abfolge, die zunächst reversible und gegebenenfalls irreversible Maßnahmen vorsieht.

 

Die Fortbildung gliedert sich in einen theoretischen Teil sowie gegenseitige, praktische Übungen der Teilnehmer.

 

Theorie

 

  • Anatomie und Nomenklatur
  • Ätiopathogenese und Epidemiologie kraniomandibulärer Funktionsstörungen
  • Ätiopathogenese und Kategorisierung von zahnmedizinisch relevanten Kopf- und Gesichtsschmerzen
  • klinische Funktionsanalyse
  • instrumentelle Funktionsanalyse
  • bildgebende Verfahren
  • Beratung
  • Medikation
  • okklusale Therapie
  • adjuvante Therapie
  • Prothetische Rehabilitation bei Funktionsstörungen
  • Fallpräsentationen

 

Praxis

  • Demonstration der klinischen Funktionsanalyse
  • Demonstration des Gesichtsbogens sowie Erstellen eines Zentrikregistrats
  • gegenseitige Erhebung des klinischen Funktionsbefundes
  • gegenseitiges Anlegen eines Gesichtsbogens
  • gegenseitiges Training eines Zentrikregistrats
WK05 Adhäsive Zahnmedizin - direkt vs. indirekt

Curriculum Allgemeine Zahn-, Mund und Kieferheilkunde

Modul 5

Adhäsive Zahnmedizin – direkt vs. indirekt

Termin: 07./08.07.2017 in Marburg

 

Die Beherrschung der Adhäsivtechnik ist ein Schlüsselfaktor für langfristig erfolgreiche Restaurationen. Mit direkten Kompositfüllungen können heute höchste Ansprüche erfüllt werden. Aber wo ist die Grenze, wann ist die indirekte Versorgung die sicherere und bessere Lösung? Und was muss bei der postendodontischen Versorgung beachtet werden? Beim Einhalten diverser Regeln (Aufbau, Präparation, Befestigung) sind perfekte Ergebnisse jederzeit realisierbar. Dieser Kurs gibt Ihnen einen Überblick zu allen praxisrelevanten Fragen zur Adhäsivtechnik, zur Versorgung mit Komposit bzw. mit Keramik sowie zu den Besonderheiten der postendodontischen Versorgung.

  • Grundlagen der effektiven Adhäsivtechnik von A - Z: Alles nur noch geklebt?
  • Direkte Kompositrestaurationen – Wo sind die Grenzen?
  • Indirekte Restaurationen: Präparation und Was klebe ich wie?
  • Postendodontische Versorgung: Wann Stift? Welcher Stift? Wie Befestigen? Welche Restauration?

 

WK06 Allgemeinmedizinisches Wissen für Zahnärzte von Pharmakologie bis Notfallmanagement

Curriculum Allgemeine Zahn-, Mund und Kieferheilkunde

Modul 6

Allgemeinmedizinisches Wissen für Zahnärzte – von Pharmakologie bis  Notfallmanagement

Termin: 08./09.09.2017 in Ansbach

 

Medizinisches Wissen wird im Rahmen des zahnmedizinischen Studiums nur am Rande vermittelt. Allerdings wird dieses für den Zahnarzt immer wichtiger, da die gesundheitliche Situation der Patienten durch multiple Medikamentengaben und zahnärztlich relevante Erkrankungen immer komplexer wird.

 

In diesem Kurs soll medizinisches Basiswissen für den Alltag vermittelt werden, von der für den Zahnarzt wichtigen Pharmakologie über häufige Erkrankungen bis hin zum Notfallmanagement.

Auch auf die Behandlungsplanung von erkrankten Patienten, die Bedeutung von Antikoagulantien und Bisphosphonaten und den Einfluss onkologischer Erkrankungen wird eingegangen.

 

Freitag:

Pharmakologische Grundlagen, Diabetes, Schwangerschaft, Allergie, korrektes diagnostisches Vorgehen

 

Samstag:

Evaluation von Patienten, Risikoanalyse und Durchführbarkeit zahnärztlicher Behandlungen und Behandlungsplanung (Prothetik, Implantologie), Onkologie, Notfallmanagement

 

WK07 Parodontologie -Therapien der parodontalen Erkrankungen in der Praxis

Curriculum Allgemeine Zahn-, Mund und Kieferheilkunde

Modul 7

Parodontologie – Therapie der parodontalen Erkrankungen in der Praxis

Termin: 03./04.11.2017 in Aachen

 

Die Parodontologie hat sich in den letzten Jahrzehnten als eines der wichtigsten Fachgebiete der modernen Zahnheilkunde etabliert. Dabei haben sich diagnostische und therapeutische Ansätze zugunsten neuer biologischer Kenntnisse und innovativer Therapie geändert. Der 2-Tages-Kurs vermittelt einen umfassenden Überblick über den aktuellen Stand nichtchirurgischer und chirurgischer Behandlungsstrategien in der Parodontologie. Er richtet sich dabei sowohl an erfahrene Kollegen als auch an diejenigen, die Parodontologie neu in das Praxiskonzept integrieren möchten.

 

1. Grundlagen und antiinfektiöse nichtchirurgische Therapie der Parodontitis

 

  • Neues Verständnis der Parodontitisentstehung (Welche Aspekte sind neu? Was sind die Konsequenzen?)
  • Screening und parodontales Management der täglichen Praxis
  • Parodontale Risikodiagnostik (Bedeutung mikrobiologischer und genetischer Tests)
  • Entscheidungsfindung (konservative versus chirurgische Parodontitistherapie)
  • Wurzeloberflächenbearbeitung (Was ist neu? Was ist veraltet? Manuell oder maschinell?)
  • Behandlung der aggressiven Parodontitis
  • Antibiotikatherapie (Wann? Lokal oder systemisch?)
  • Grenzen der nichtchirurgischen Therapie
  • Unterstützende Parodontitistherapie (Wann? Wie oft? Was tun beim Rezidiv?)
  • Full Mouth Disinfection (FMD)

 

2. Chirurgische Therapie der Parodontitis

 

  • Warum Chirurgie? Wann Chirurgie?
  • Wahl der Schnittführungen und Lappendesigns
  • Zugangslappen-OPs („Access-Flaps“)
  • Papillenerhaltende Techniken
  • Apikaler Verschiebelappen / Distale Keilexzision
  • Furkationstherapie (konservativ, resektiv, regenerativ)
  • Regenerative Verfahren – Was bringen sie? Wann sind sie sinnvoll?
  • GTR (resorbierbare, nichtresorbierbare Membranen)
  • Knochenersatzmaterialien (Welche sind in welchen Fällen geeignet?)
  • Biologische Faktoren

 

3. Plastische Parodontalchirurgie

 

  • Klassifikation parodontaler Rezessionen und Behandlungsprognosen
  • Wann sind welche Therapien indiziert? Wie voraussagbar sind sie?
  • Freies Schleimhauttransplantat
  • Subepitheliales Bindegewebstransplantat
  • Koronale, laterale und doppelt laterale Verschiebelappentechniken
  • Tunnelierende Techniken
  • Weichgewebsmanagement vor prothetischen Versorgungen
  • Papillenrekonstruktion – Was ist möglich? Was ist Illusion?
WK08 Update Zahnhartsubstanzdefekte Prävention, Frühdiagnostik und Therapieentscheid

Curriculum Allgemeine Zahn-, Mund und Kieferheilkunde

Modul 8

Update Zahnhartsubstanzdefekte: Prävention, Frühdiagnostik und Therapieentscheid

Termin: 01./02.12.2017 in Witten

 

Karies, Erosionen und Abrasionen sind die wesentlich erworbenen Zahnhartsubstanzdefekte. Auch wenn es in praxi unrealistisch ist, diese Erkrankungen ein Leben lang vollständig zu verhindern, so kann Ihr Auftreten durch die facettenreichen Möglichkeiten der Prävention doch erheblich reduziert werden. Wenn dann doch Schäden entstehen, ist es wichtig, diese frühzeitig zu diagnostizieren und non- oder minimalinvasiv zu therapieren. Damit ist das „Update Zahnhartsubstanzdefekte“ thematisch umrissen. Besonderen Raum nimmt die Darstellung der zeitgemäßen Möglichkeiten der Prävention der Zahnhartsubstanzdefekte auf kollektiver, semikollektiver und individueller Ebene ein. Letzteres umfasst sowohl die häusliche als auch die professionelle Prävention einschließlich der Bestimmung des Krankheitsrisikos. Die Frühdiagnostik mit ihren traditionellen und neuen technischen Möglichkeiten schließt sich an. Sie kann dann segensreich sein, wenn damit Läsionen in einem klinisch noch gering ausgeprägten Stadium diagnostiziert und noninvasiv therapiert werden können. Sie birgt andererseits jedoch das Risiko, dass früher diagnostizierte Läsionen auch eher invasiv therapiert werden. Daher ist es unerlässlich, klare Kriterien für die Bewertung der frühdiagnostischen Befunde zu definieren und in entsprechende Therapieentscheidungen münden zu lassen. Dabei geht es insbesondere um die Frage, wann eine Läsion non-invasiv therapiert werden kann und ab wann invasiv behandelt werden muss.

WK09 Ästhetic under your control 1:1 praxisnahe ästhetische Lösung komplexer Fälle in Rot-Weiß

Curriculum Allgemeine Zahn-, Mund und Kieferheilkunde

Modul 9

"Ästhetik under your control” – 1:1 praxisnahe ästhetische Lösung komplexer Fälle in Rot-Weiß

Termin: 12./13.01.2018 in Nürnberg

 

So perfektionieren Sie Ihre ästhetischen Ergebnisse. Wir vermitteln Ihnen in diesem Kurs unsere Langzeiterfahrung mit Bleaching, Composite und Vollkeramik. In über 20 Jahren haben wir bei der Materialauswahl und Methodik ein sicheres Konzept für alle Eventualitäten entwickelt.

Kompetent und praxisnah stellen wir Ihnen jene Methoden vor, die Sie morgen selber anwenden können. Wichtige Tipps und Ideen werden anhand vieler Patientenfälle kurzweilig demonstriert.

Dieser Kurs handelt nicht nur einen Aspekt der Rot-Weiß-Ästhetik ab, sondern zeigt eine Vorgehensweise, bei der die wichtigsten Bausteine systematisch zu einem Konzept zusammengebracht werden. Wir vermitteln Ihnen minimalinvasive Behandlungsstrategien in Rot-Weiß-Ästhetik, mit denen Sie einfach und gezielt ein vorhersehbares Ergebnis erreichen.

In lockerer und dynamischer Weise erleben Sie einen Kurs von Praktikern für Praktiker. Das Motto lautet „What you see is what you can do“. Es werden nur Methoden vorgestellt, die Sie in der täglichen Praxis bereits anwenden können.

 

Themenübersicht

  • Basics
  • Ästhetische Analyse
  • Das Display
  • Biomechanik und Präparation
  • Fotografieren: Wie und Warum?
  • Minimalinvasive Techniken
  • Problemlösung und Neuigkeiten beim Bleaching
  • Mock-up
  • Ästhetische Analyse und Smile Design
  • Vorhersehbarer Erfolg durch ein Behandlungskonzept, Synoptische Behandlungsplanung
  • Wie kontrolliere ich den Behandlungsverlauf – Planungsfehler und Misserfolge
  • Provisorische Versorgung und Langzeitbehandlungsrestauration
  • Ästhetische Todsünden
  • Klinisch relevante Problemsituationen
  • Gummy Smile / Asymmetrischer Gingiaverlauf
  • Gingivektomie
  • Verfärbungen
  • Kronenschatten
  • Gingiavätovierungen
  • Dunkler Wurzelschatten
  • Rote Ästhetik und KFO
  • Rote Ästhetik und Implantologie
  • Must’s and Dont’s
  • Ästhetische Todsünden – Stolpersteine oder wie erkenne ich „Finger-weg“?
WK10 Orale Medizin und zahnärztliche Chirurgie und periooperative Patientenbetreuung

Curriculum Allgemeine Zahn-, Mund und Kieferheilkunde

Modul 10

Orale Medizin, Zahnärztliche Chirurgie und periooperative Patientenbetreuung

Termin: 09./10.03.2018 in Bingen

 

Das  Modul wendet sich an Zahnärztinnen und Zahnärzte, die Ihr Wissen auf dem Gebiet der chirurgischen Zahnheilkunde auffrischen und aktualisieren wollen.

Das Modul gliedert sich in drei Teile: Im ersten Teil beleuchten wir die Interaktion von Medizin und Zahnmedizin und stellen typische allgemeine Erkrankungen dar, die sich in der Mundhöhle widerspiegeln. Daneben geben wir ein Update der häufigsten Mundschleimhauterkrankungen und Tumore. Das Ziel ist es, Ihren Blick zu schulen und den Umgang mit diesem schwierigen Kollektiv zu erleichtern.

Im zweiten Teil beschäftigen wir uns mit chirurgischem „Handwerk“ in der allgemeinen Zahnarztpraxis. Neben theoretischer Wissensvermittlung stehen praktische Fähigkeiten zur Erlernung von Nahttechniken, Schleimhautlappenbildung, Probeexzision, zytologischer Bürste sowie Blutstillung im Vordergrund. Außerdem werden wichtige Eingriffe, wie Zahnextraktion, Bergung frakturierter Wurzeln, dentale Traumatologie dargestellt.

Gerade in der heutigen Zeit, bei zunehmend älteren und gleichzeitig anspruchsvollen Patienten, gewinnt die perioperative Betreuung von Patienten zunehmend an Bedeutung. Dazu gehören das Erkennen von Risikopatienten und der Umgang mit Komplikationen. Wir vermitteln einen Überblick über moderne Gerinnungshemmer, perioperative antibiotische Therapie und schmerztherapeutische Abdeckung. Abgerundet wird das Modul durch ein kleines „Erste Hilfe Refreshment“.

WK11 Aktuelle Aspekte der Kinderzahnheilkunde

Curriculum Allgemeine Zahn-, Mund und Kieferheilkunde

Modul 11

Aktuelle Aspekte der Kinderzahnheilkunde

Termin: 13./14.04.2018 in Gießen

 

Die Kinderzahnheilkunde in der Bundesrepublik wurde in den letzten Jahren aufgrund des deutlichen Kariesrückganges verwöhnt. Aktuelle Studien weisen jedoch darauf hin, dass die Karies in einzelnen Altersgruppen wieder stark zunimmt. Zudem beschäftigen neue Krankheitsbilder, wie die sogenannte MIH (Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation), die Kinder- und Jugendzahnheilkunde. Jedes zweite Kind hat bis zum Alter von 14 Jahren eine Verletzung im Mund-, Kiefer-, Gesichtsbereich. Der Erstversorgung kommt daher eine große Bedeutung zu. Vor diesem Hintergrund sollen in dem Seminar folgende besondere Aspekte der Kinderzahnheilkunde näher beleuchtet werden:

  • Epidemiologische Rahmenbedingungen und Konsequenzen für die Praxis
  • Verhaltenssteuerung in der Kinderzahnheilkunde
  • Schmerzausschaltung in der Kinderzahnheilkunde
  • Aktuelle Aspekte der Kariesdiagnostik
  • Präventive Möglichkeiten in der Kinderzahnheilkunde
  • Mikro-invasive Therapie im Milchgebiss
  • Invasives versus nicht-invasives Vorgehen („Wann Bohren?“)
  • Möglichkeiten der Kariesexkavation
  • Hilfsmittel zur Füllungstherapie (Kofferdamm, Matrizentechnik)
  • Therapiekonzepte im Milchgebiss – Front- und Seitenzahnbereich (einschl. Füllungswerkstoffen)
  • Milchzahnendodontie – Quo vadis?
  • Prothetische Maßnahmen
  • Das Problem MIH (Molar Incisor Hypomineralisation)
  • Traumatologie im Milchgebiss und frühen Wechselgebiss

Hands on zur Milchzahnkrone oder / und Traumatologie (Schienung) möglich

 

WK12 Zahnärztliche Prothetik unter Berücksichtigung neuer Thrapieverfahren

Curriculum Allgemeine Zahn-, Mund und Kieferheilkunde

Modul 12

Zahnärztliche Prothetik unter Berücksichtigung neuer Therapieverfahren

Termin: 08./09.06.2018 in Berlin

 

Das Modul „Zahnärztliche Prothetik unter Berücksichtigung neuer Therapieverfahren“ bietet folgende Kursinhalte:

Adhäsive postendodontische Versorgung

  • Wie?
  • Wann?
  • Womit?

Wozu endodontisch behandelte Zähne noch gut sind

  • Risiko und Prognose von der Einzelzahn- bis zur komplexen prothetischen Versorgung

Zahn oder Implantat:

  • Was ist besser?
  • Wann ist defekt zu defekt?
  • Wann ist die Extraktion die bessere Wahl?

Implantat-prothetische Therapiekonzepte:

  • Wie viele Implantate sind im zahnlosen Unter- und Oberkiefer sinnvoll oder notwendig?
  • Welche Verbindungselemente sind empfehlenswert?
  • Sind individuelle Abutments die bessere Wahl?
  • Verschrauben oder zementieren?
  • Rot-Weiß-Ästhetik: Alles eine Frage des Materials?

Die ästhetische Herausforderung:

  • Das 1x1 der Frontzahnästhetik
  • Der besondere Fall: Der Ersatz seitlicher Frontzähne. Alternativen, Vor- und Nachteile

Prothetik im parodontal geschädigten Gebiss:

  • Wirkung restaurativer Maßnahmen auf das Parodont
  • Prognose prothetischer Versorgungen
  • Zahnerhalt oder Extraktion: Welche Aussagekraft hat die Zahnmobilität? Pfeilerwertigkeit und strategische Pfeiler. Ist das Gesetz nach Ante noch aktuell?
  • Implantattherapie im parodontal geschädigten Gebiss: Parodontal geschädigte Zähne oder Implantat?

Therapie- und Behandlungsplanung

  • Training
WK13 Implantatchirurgie -und prothetik Konzepte für niedergelassenen Praktiker

Curriculum Allgemeine Zahn-, Mund und Kieferheilkunde

Modul 13

Implantatchirurgie und -prothetik – Konzepte für den niedergelassenen Praktiker

Termin: 14./15.09.2018 in Starnberg

 

Gesundes periimplantäres Hart- und Weichgewebe ist der Garant für die Langzeitstabilität einer Implantatversorgung und ihres ästhetischen Erscheinungsbildes. Aber wieviel Aufwand ist notwendig, um dieses Ziel mit einfachen und überschaubaren Mitteln in einer Zahnarztpraxis zu erreichen? Was muss bei der Extraktion beachtet werden, wenn später umfangreiche Augmentationen vermieden werden sollen? Gibt es eine ideale Implantatposition für einen voraussagbaren ästhetischen Erfolg? Was muss man heutzutage über Implantat-Abutment-Verbindungen wissen? Welches Abutment bringt in welcher Situation Vor- oder Nachteile? Besser zementieren oder lieber verschrauben? Soll die Suprastruktur nebeneinander liegender Implantate verblockt werden oder eher nicht? Wie sieht ein effektives Implantat-Recall aus, und wie wird der Komplex Implantologie in eine generalistisch ausgerichtete Praxis stressfrei eingebettet? Dieser Kurs richtet sich an Zahnärzte/Zahnärztinnen, die die Implantologie unter Einbindung von Parodontologie und Prothetik aktiv in ihre Praxis integrieren möchten. Es werden Konzepte besprochen, diese anhand von Fallbeispielen und Live-Operationen erläutert und wissenschaftlich untermauert sowie praktische Übungen am Schweinekiefer durchgeführt. Implantattherapie im parodontal geschädigten Gebiss: Parodontal geschädigte Zähne oder Implantat?

Ansprechpartner

Anja Kaschub 0211/669673-40

Informationen

Kurs-Nr.: CA20170002
Kursart: CURRICULUM
Fachgebiet: Allgemeine ZMK

Gebühren (je WK)

Kursgebühr: 525.00000000000000000000 EUR
Kursgebühr für APW-Mitglieder: 495.00000000000000000000 EUR

Referenten

Prof. Dr. Roland Frankenberger
Dr. Norbert Grosse
Prof. Dr. Michael Hülsmann
Prof. Dr. Bärbel Kahl-Nieke
Prof. Dr. Norbert Krämer
Prof. Dr. Michael Naumann
PD Dr. Ingrid Peroz
Prof. Dr. Jamal M. Stein
Dr. Marcus Striegel
Dr. Dr. Markus Tröltzsch
Prof. Dr. Dr. Christian Walter
PD Dr. Dietmar Weng
Thomas Ziebart
Prof. Dr. Stefan Zimmer